Mit dem Jahr 2020 beginnt für prostartup ein neuer historischer Meilenstein. Ende 2019 erwarb Firmeninhaber Professor Detlev Müller das IMM TransferZentrum (ITZ) für das Einzelunternehmen von der IMM electronics GmbH. In Zukunft soll das Gebäude zur Ansiedlung von Startups genutzt werden. Bislang sind dort die Firmen HiConnect, DirectOut GmbH und Cinector GmbH niedergelassen.
Das ITZ befindet sich seit 2005 im IMM-Eigentum. Notariell beglaubigt wurde damals der Kauf des Standortes an der Leipziger Straße 25 am 22. Februar 2005. Bereits am 31. März des gleichen Jahres erfolgte die „Taufe“ des Gebäudes.
Die Anfänge von prostartup wiederum reichen bis 1990 zurück. Professor Detlev Müller erhielt am 18. Oktober 1990 durch seinen damaligen Arbeitgeber, die Ingenieurhochschule Mittweida/Zentrum Elektronischer Gerätebau (ZEG), die schriftliche Erlaubnis für die Aufnahme einer Nebentätigkeit. Ab dem 1. April 1991 meldete er sein Ingenieurbüro unter „IMM ComputerUsingService“ noch nebenberuflich als Gewerbe an. Bereits am 1. Februar 1992 wurde daraus eine hauptberufliche Tätigkeit. Das Dienstleistungsspektrum umfasste zum damaligen Zeitpunkt den Bereich Leiterplatten-CAD, EDV-Lehrtätigkeiten sowie Vermittlungs- und Vertriebsaktivitäten im Gerätebau und Computersektor.
Ab 2000 war die Firmen-Entwicklung geprägt von einem sprunghaften Wachstum an Personal und Umsatz. Durch diesen positiven Zuwachs, in Verbindung mit einer räumlichen Trennung der einzelnen Firmenbereiche, war eine Neustrukturierung des Unternehmens erforderlich. Diese wiederum führte im April 2001 zu einer Betriebsaufspaltung in das IMM Ingenieurbüro und die IMM Elektronik GmbH. Die IMM Ingenieurbüro GmbH gründete sich am 1. November 2007 aus. Im darauffolgenden Jahr, am 1. Juli 2008, strukturierte sich das Ingenieurbüro als Einzelfirma zur IMM prostartup als dritte „pro-Firma“ im Marktsegment Technik/Automation neu.
Bereits in der Vergangenheit diente prostartup dazu, Ideen und junge Entwickler maßgeblich zu fördern. Mit dem Kauf des ITZ möchte die Firma nun ihren Teil im Mittweidaer „Startup-Pool“ leisten und jungen Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich vor Ort anzusiedeln und mit neuen Geschäftsfeldern und Innovationen die Region zu beleben.